Drei Filme über Familien, und darüber, dass dabei nicht immer alles nach Plan läuft. Wie bei Celine und Natty, die mit Anfang 20 Mutter werden und entscheiden "Wir machen alles Fifty-Fifty". Doch die Mutterrolle fällt ihnen nicht leicht. Sie lieben das Berliner Party-Leben und finanzieren sich mit wechselnden Jobs. Nun sind Verantwortung und Verbindlichkeit gefordert, für ihre Kinder, aber auch in den Beziehungen zu deren Vätern. Doch auch die beiden 29-jährigen Männer wollen ihre bisherige Freiheit behaupten.
Der Dok-Sonntag am 12. Mai im Überblick
13:30 Uhr "Fifty-Fifty"
14:50 Uhr "Unter Umständen"
16:00 Uhr "Der Anfang war gut"
Erkundungsreise bei Müttern
Sibylle Stürmer geht in "Unter Umständen" der Frage nach, wie andere Mütter Kinder und Arbeit verknüpfen: ihre Freundin, ihre Friseurin, aber vor allem Künstlerinnen mit Kindern. Da erzählt die bildende Künstlerin Marianne Tralau von der großen Uhr, die sie ins Fenster stellte, damit die Kinder wenigstens mal eine Stunde draußen spielen. Die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz beschreibt, wie sich ihre Definition von Kreativität durch die Kinder verändert hat, und die Sängerin Joy Denalane hätte ihre Platte vielleicht gar nicht gemacht, ohne ihr Kind.Und Susanna Salonens Film "Der Anfang war gut" über ihe Mutter Riitta beginnt mit den Worten: "Als ich 18 war, machte meine Mutter eine Pauschalreise, von der sie erst nach 15 Jahren zurückkam. Sie schickte uns aber regelmäßig Briefe - und Päckchen mit Socken und Unterhosen."

