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"Das deutsche Kettensägenmassaker"
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Interview: "100 Jahre Adolf Hitler"
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Interview: "Terror 2000"
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Interview: "Kettensägenmassaker"
"Das deutsche Kettensägenmassaker"
Schlingensief zu 100 Jahre Adolf Hitler
Christoph Schlingensief über Terror 2000
"Das deutsche Kettensägenmassaker"
April 1945: Berlin und das "Dritte Reich" fallen, die Russen sind auf dem Vormarsch. Trotzdem feiert die Führungsriege um und mit Adolf Hitler im Führerbunker ausgelassen Weihnachten. Man begeht Inzest, schmiedet Intrigen und gibt sich ganz dem Wahnsinn hin. Als das unabwendbare Ende immer näher rückt, begeht Hitler Selbstmord. Dann ernennt sich Eva Braun zum neuen Führer und heiratet Magda Goebbels. - In "100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker", dem ersten Teil seiner "Deutschland-Trilogie", setzt sich Christoph Schlingensief bewusst zwischen alle Stühle. Er geht Adolf Hitler mit ästhetischen Mitteln frontal und offensiv an, meilenweit entfernt von didaktisch-psychologischen Auf- und Erklärungsversuchen. Nach dem Mord an ihrem Ehemann macht sich Clara aus Leipzig auf den Weg in den "goldenen Westen". Sie sehnt sich nach Wiedervereinigung mit ihrem Lover. An der ehemaligen Grenze wird sie von Ex-DDR-Grenzbeamten aufgehalten. Clara gelingt trotzdem der Übertritt, aber sie gerät an eine westdeutsche Metzgerfamilie, die Ossis schlachtet und zu West-Wurst verarbeitet. - Wie Christoph Schlingensiefs andere Filme ist auch "Das deutsche Kettensägenmassaker" ein Werk zwischen Trash und Kunst, das sich einer Einordnung in Genre und Gattung entzieht.Eine sensationsgeile Horde von Journalisten folgt zwei gestörten Geiselnehmern auf ihrer Flucht durch die Republik. Und während in Rassau ein Asylbewerberheim brennt, feiern Neonazis ihren neuen Führer und die Geburtsstunde des vierten Reiches. Ein Sozialarbeiter wird bei dem Versuch, eine polnische Familie nach Rassau zu bringen, von Nazis ermordet und die Familie verschleppt. Inspektor Körn und seine Kollegin Margret nehmen die Ermittlungen auf. - "Terror 2000 - Intensivstation Deutschland", der letzte Teil von Schlingensiefs Deutschland-Trilogie, ist ein radikales Statement zur deutschen Befindlichkeit Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre: ein obszönes Hysterienspektakel, entstanden nach dem blutigen Ende des Geiseldramas von Gladbeck und den rassistischen Pogromen von Hoyerswerda, Rostock und Mölln.


