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Borussia Dortmund

Vollgasfußball ohne Absicherung

  • Bild Marco Reus grämt sich
  • Liveticker: Alle Spiele, alle Tore
  • Der sportstudio-Bundesliga-Tipp
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    Marco Reus / Quelle: dpa
    (28.09.2012 Quelle: dpa)
    Liveticker: Alle Spiele, alle Tore
    (28.09.2012 Quelle: ZDF)
    Der sportstudio-Bundesliga-Tipp
    (28.09.2012)

    Kurzmeldung

    • 12:27 29.09.2012Kurzmeldung

      Vukcevics Zustand weiter kritisch 12:27 29.09.2012
      Der Zustand von Fußballprofi Boris Vukcevic ist nach seinem Autounfall "unverändert kritisch". "Stabil kann man nicht wirklich sagen", erklärte der Pressesprecher von Bundesligist 1899 Hoffenheim, Holger Tromp, auf einer Pressekonferenz in Zuzenhausen. Nach der Notoperation am Freitagabend sei "wohl eine gewisse Stabilität eingetreten", sagte Tromp. "Es gibt keine Prognose." Nähere Angaben über den Gesundheitszustand könne man nicht machen. Der 22-Jährige war auf dem Weg zum Training mit seinem Auto frontal mit einem Lastwagen zusammengeprallt.

    • 21:26 27.09.2012Kurzmeldung

      "Lumpi" Lambertz zu Gast bei KMH 21:26 27.09.2012
      Andreas "Lumpi" Lambertz ist eine Institution bei Fortuna Düsseldorf und einer von 13 Spielern, die nach dem radikalen Kaderumbau im Sommer noch an Bord sind beim Bundesliga-Aufsteiger. Am Samstag (23 Uhr im ZDF) ist das 27-jährige Aushängeschild der Fortuna zu Gast bei Katrin Müller-Hohenstein im "aktuellen sportstudio". Außerdem gibt es Bilder zum Topspiel am Abend zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach und natürlich zu den weiteren Partien des 6.Spieltages. Weitere Themen sind die 2.Liga und die Premier League mit Dortmunds Champions-League-Gegner Manchester City.

    In der Bundesliga zwei Spiele ohne Sieg, und schon wird dem BVB eine Mini-Krise angedichtet. Ob berechtigt oder nicht, offenkundig ist: Die Defensive der Dortmunder hat ein Problem im Zusammenspiel. Heute, 18.30 Uhr ( zdfsport-Liveticker) trifft der Deutsche Meister auf Borussia Mönchengladbach.

    von Ben Esche

    ZITAT
    Wenn man sich für ein Gesicht entschuldigen muss, dann tue ich das hiermit.
    Jürgen Klopp zum jüngsten Ausraster

    Wie gereizt die Stimmung beim Deutschen Meister zurzeit ist, konnte Guido Kleve am Dienstag hautnah erfahren. Der vierte Offizielle der Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund (3:3) sah sich kurz vor Schluss einem vor Wut schäumenden Jürgen Klopp gegenüber. Ein nicht geahndetes Foul an Robert Lewandowski ließ den BVB-Coach ausflippen. Möglicherweise hat das noch ein Nachspiel für Wiederholungstäter Klopp. Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt jedenfalls.

    Zwei Spiele, sechs Gegentore, ein Punkt

    Was dem Dortmunder Trainer allerdings viel mehr Sorgen bereitet, sind die eklatanten Defensivfehler seines Teams. „Wir kreieren viele Chancen, aber nahezu jeder Konter ist ein Gegentor“, stellte Klopp fest und monierte damit das schlechte Umschaltspiel nach Ballverlusten. Bis zum Spiel beim Hamburger SV wurde der Meister in der ganzen Republik noch für seine tolle Serie von 31 ungeschlagenen Spielen gefeiert. Jetzt rätselt Fußball-Deutschland über die Gegentorflut, die so gar nicht zum Klopp-Team passen will.

    aktuelles sportstudio am Samstag

    Andreas "Lumpi" Lambertz ist eine Institution bei Fortuna Düsseldorf und einer von 13 Spielern, die nach dem radikalen Kaderumbau im Sommer noch an Bord sind beim Bundesliga-Aufsteiger. Am Samstag (23 Uhr im ZDF) ist das 27-jährige Aushängeschild der Fortuna zu Gast bei Katrin Müller-Hohenstein im "aktuellen sportstudio".

    Außerdem gibt es Bilder zum Topspiel am Abend zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach und natürlich zu den weiteren Partien des Spieltages. Weitere Themen sind die 2. Liga und die Premier League mit Dortmunds Champions-League-Gegner Manchester City.

    „Wir legen auf die falschen Dinge wert. Das Offensivpotenzial quillt uns zu den Ohren heraus, aber wir müssen die Angriffe besser absichern“, erklärte der BVB-Trainer bereits unmittelbar nach dem Frankfurt-Spiel. Eben für dieses breite Offensivpotenzial wird Dortmund von anderen Bundesligavereinen beneidet. Doch für Klopp, der die Qual der Wahl in der Besetzung des Mittelfeldes hat, wird dieser Segen aktuell eher zum Fluch.

    Links
    Sportstudio-Gast: A. Lambertz

    Personalrochade

    In fünf Ligaspielen schickte Klopp fünf verschiedene offensive Mittelfeldreihen aufs Feld. Eine Stammformation scheint er dort offenbar noch nicht gefunden zu haben. Von allen Akteuren machen Jakub Blaszczykowski und Mario Götze noch den besten Eindruck. Ivan Perisic konnte mit seinen Offensivaktionen und zwei Toren in Hamburg zwar Glanzpunkte setzen, ist in der Rückwärtsbewegung aber weiterhin extrem schwach. Auch deshalb kriegt Linksverteidiger Marcel Schmelzer regelmäßig Probleme. Perisics‘ Konkurrent auf der linken Seite, Kevin Großkreutz, ist zudem völlig außer Form.

     
    ZITAT
    Ich kenne die Mannschaft sehr gut. Sie spielen nun einen etwas anderen Fußball, ein anderes System. Aber wir sind gut vorbereitet.
    Marco Reus zum Gladbach-Spiel
    Hinzu kommt: Das Zusammenspiel von Marco Reus und Götze ist – wenn beide denn mal zusammen auf dem Platz stehen – noch stark verbesserungswürdig. Das vom Boulevard als „Götzeus“ verehrte Kreativtandem konnte die Vorschusslorbeeren bisher noch nicht bestätigen. Im Gegenteil: Gegen den HSV standen beide von Beginn an auf dem Feld. Vor allem Reus tauchte als Linksaußen einfach ab. Bis zu seiner Auswechslung Mitte der zweiten Halbzeit spielten er und Götze sich nur fünf Pässe zu. Harmonie sieht anders aus.

    Bender als Alternative?

    Auch im defensiven Mittelfeld scheint die Abstimmung noch nicht zu stimmen. Mit Sven Bender hat Klopp dort noch einen verlässlichen Spieler in der Hinterhand, bei dem allerdings fraglich ist, ob er sich nach seinem Leistenbruch zu Saisonbeginn schon wieder auf einem Toplevel befindet. Den Ex-Löwen dahin zu bekommen, scheint aber eine durchaus sinnvolle Maßnahme zu sein. Denn ein Defensiv-Duo Kehl / Bender könnte dem extrem offensiv ausgerichteten Restmittelfeld beim Meister die nötige Absicherung geben.

    Dass das Ende der langen BVB-Erfolgsserie einen psychischen Knacks bei den Spielern auslösen könnte, werden Klopp und sein Trainerstab wohl zu verhindern wissen. Sportpsychologe Professor Dr. Michael Kellmann von der Ruhr Universität Bochum rät in solchen Fällen: „Wichtig ist jetzt die objektive und analytische Aufarbeitung der Misserfolge, also zu schauen: Wieso wurde ein Ziel nicht erreicht? Dabei ist auch die Perspektive der Spieler von Bedeutung. Dann kann eine Niederlage auch extrem positive Effekte haben.“

    Kaum Zeit für Klopp

    Genau diese positiven Effekte erhoffen sich die BVB-Fans schon im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Denn leichter werden die Gegner nicht. Am Mittwoch steht der nächste Champions-League-Auftritt gegen den englischen Meister Manchester City an. Dann muss der BVB-Tross zu den starken Hannoveranern reisen, ehe in der Länderspielpause viele Nationalspieler unterwegs sein werden. Für Klopp also wenig Zeit, um die Abstimmungsprobleme auszumerzen.

    6. Spieltag

    VfL Wolfsburg - Mainz 0:2 (0:2)

    Der FSV Mainz 05 hat den ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Beim VfL Wolfsburg gewannen die Rheinhessen mit 2:0 (2:0).

    Der VfL bestimmte über die gesamte Spielzeit die Partie. Die gut gestaffelte Mainzer Defensive sah sich Angriff auf Angriff ausgesetzt. Dem Team von Trainer Felix Magath wollte einfach kein Treffer gelingen. Offensive Aktionen der 05er fanden hingegen kaum statt. Die Gründe für die Niederlage liegen in der gnadenlosen Effizienz der Mainzer vor dem Wolfsburger Tor und in der mangelhaften Chancenauswertung der VfL-Profis - Bundesliga paradox.

    STATISTIK

    Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Pogatetz (76. Marcel Schäfer), Rodriguez - Josue, Kahlenberg (46. Dost) - Träsch (46. Hasani), Diego, Vieirinha - Olic

    Mainz: Wetklo - Pospech (24. Marco Caligiuri), Bungert, Noveski, Diaz (68. Zabavnik) - Baumgartlinger - Polanski (59. Kirchhoff), Soto - Ivanschitz - Szalai, Rukavytsya


    Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
    Tore: 0:1 Diaz (27.), 0:2 Szalai (37.)
    Zuschauer: 23.795


    Gelbe Karten: Josue, Träsch, Olic (2) - Soto, Baumgartlinger, Marco Caligiuri

    STIMMEN

    Thomas Tuchel (Trainer Mainz): "In der zweiten Halbzeit hat es sich angefühlt wie die letzten fünf Minuten in einem Pokalspiel. Es fühlt sich genial an, wenn du es schaffst."

    Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): "Was die spielerische Leistung angeht, bin ich zufrieden. Was wir natürlich verbessern müssen, ist der Abschluss. Wir sind vor dem Tor nicht gefährlich genug."

    Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 2:1 (0:0)

    Frankfurt holt sich Sieg Nummer fünf   
                                           
    Eintracht Frankfurt bleibt die Mannschaft der Stunde und auch weiter unbesiegt. Gegen den SC Freiburg setzten sich die Hessen 2:1 (0:0) durch. In der ersten Hälfte schaffte es der SC, das in dieser Saison so brillante Frankfurter Offensivspiel durch konzentrierte Defensivarbeit zu verhindern. Die Angriffe der Hessen verliefen im Sand. In Hälfte zwei setzten die Freiburger noch einen drauf und gingen in Führung, allerdings aus abseitsverdächtiger Position. Nach dem 0:1 blitzte die spielerische Klasse der Eintracht wieder auf. Meier läutete die Wende ein und traf zwei Mal zum verdienten Sieg.

    STATISTIK

    Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Aigner, P.Schwegler, A.Meier, Rode (89.Lanig), Inui (85.Celozzi) - Hoffer (54.Matmour)
                                           
    SC Freiburg: Baumann - Mujdza, Ginter, Diagne, Sorg - Schmid (82.Dembélé), Makiadi, Schuster (77.Flum), D.Caligiuri - Kruse, Freis (73.Guédé)  
               

    Tore: 0:1 Kruse (50.), 1:1 A.Meier (67.),  2:1 A.Meier (73.)                           
    Zuschauer: 43.000    
    Schiedsrichter: Brych

    Gelbe Karten: Schwegler (2) / Caligiuri (2), Makiadi (1), Schuster (2)
    Rote Karte: Guédé (90.+1 wegen groben Foulspiels)

    STIMMEN

    Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Es war sehr schwer für uns nach dem Hype der letzten Wochen. Man kann nicht immer Zauberfußball spielen, solche Spiele dann dennoch zu gewinnen ist toll. Die Mannschaft hat Herz und Mentalität gezeigt."

    Frankfurts Doppeltorschütze Alexander Meier: "Wir sind natürlich gut gestartet, aber wir
    wissen, wo wir herkommen. Und wir wissen auch, was wir erreichen müssen, um nicht abzusteigen. Es ist noch ein langer Weg."

    Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Wir haben probiert, Fußball zu spielen, und sind auch in Führung gegangen. Dann kam die individuelle Klasse von Meier, die wir nicht verteidigen konnten. Nach dem 1:2 haben wir leider nicht mehr Fußball gespielt, sondern es mit langen Bällen probiert."

    Freiburgs Torschütze Max Kruse: "Wir haben 55 Minuten überragend gespielt, machen das 1:0. In Frankfurt muss das einfach reichen. Da fehlt uns im Moment die Konzentration, das nach Hause zu bringen."

    Borussia Dortmund - Bor. Mönchengladbach 5:0 (2:0)

    Borussia Dortmund hat auch das dritte Heimspiel der Saison für sich entschieden. Gegen Borussia Mönchengladbach setzte sich das Team von Trainer Klopp klar mit 5:0 (2:0) durch.

    Der BVB war über die gesamte Spielzeit drückend überlegen. Lediglich zu Beginn sah es so aus, als ob die Gladbacher mithalten könnten. Beide Teams waren zunächst darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Den ersten der Gladbacher nutzte dann Reus - überragender Akteur auf dem Platz - eiskalt aus. Der Bann war gebrochen. Fortan kombinierte der BVB nach Belieben und ließ den Gästen nicht den Hauch einer Chance.

    STATISTIK

    Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Kehl (83. Felipe Santana) - Blaszczykowski, Götze (71. Großkreutz), Reus (75. Sven Bender) - Schieber

    Mönchengladbach: ter Stegen (77. Heimeroth) - Jantschke, Brouwers, Dominguez, Daems - Nordtveit, Xhaka - Herrmann (75. Ring), Arango - De Camargo, Hanke (62. Hrgota)

    Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
    Tore: 1:0 Reus (35.), 2:0 Subotic (40.), 3:0 Reus (70.), 4:0 Gündogan (79.), 5:0 Blaszczykowski (85.)
    Zuschauer: 80.645 (ausverkauft)


    Gelbe Karte: - Nordtveit

    STIMMEN

    Trainer Lucien Favre (Gladbach): "Wir haben nicht schlecht angefangen, danach haben wir vergessen zu verteidigen. Einige Spieler haben gedacht, zu verteidigen wäre keine Pflicht. Wir haben dumme Tore bekommen, einige haben teilweise gespielt wie Senioren. Diese Fehler bei Ballbesitz kann ich nicht akzeptieren."

    Trainer Jürgen Klopp (Dortmund): "Heute gibt es nichts zu meckern. Es war alles gut. Wir haben tolle Tore gemacht und die zweite Halbzeit war gegen einen richtig guten Gegner relativ entspannt. Gladbach spielt, wie ich finde, ganz tollen Fußball. Aber in der zweiten Halbzeit sind sie nicht mehr rangekommen. Das ist natürlich ein Qualitätsmerkmal meiner
    Mannschaft. Bei einem 5:0, da müssen schon relativ viele Sachen zusammenkommen. Wir haben heute einfach den letzten Schritt mehr gemacht und in manchen Situationen einfach mehr Glück gehabt als letzte Woche. Wir haben sehr gut Fußball gespielt und das Beste gemacht, was wir machen konnten. Wirklich fantastische Tore, hat richtig viel Spaß gemacht. Es hat alles gepasst."

    Werder Bremen - Bayern München 0:2 (0:0)

    Bremen München / Quelle: ap

    Der FC Bayern hat den sechsten Sieg im sechsten Spiel eingefahren. Die Münchner setzten sich bei Werder Bremen mit 2:0 (0:0) durch.

    In der ersten Hälfte hatte Bremen mehr Ballbesitz, widmete sich aber zumeist Defensivaufgaben. Tormöglichkeiten waren Mangelware. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Bayern den Druck, doch erst in der letzten Viertelstunde hatten sie Platz, weil Werder das Abwehr-Bollwerk auflöste. Luiz Gustavo schlenzte wunderbar zum 1:0 ein, Mandzukic besorgte den Endstand.

    STATISTIK

    Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Fritz - Junuzovic - Arnautovic (87. Bargfrede), De Bruyne, Hunt, Elia (59. Füllkrug) - Petersen (77. Akpala)


    München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Luiz Gustavo, Schweinsteiger (75. Martinez) - Thomas Müller, Toni Kroos (58. Shaqiri), Ribery - Pizarro (58. Mandzukic)

    Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen) - Zuschauer: 42.100
    Tore: 0:1 Luiz Gustavo (81.), 0:2 Mandzukic (83.)

    Gelbe Karten: Sokratis, Arnautovic - Schweinsteiger, Luiz Gustavo


    Torschüsse: 8:19
    Ecken: 2:6
    Ballbesitz: 39:61 Prozent

    STIMMEN

    Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "In der Defensive waren wir gut aufgestellt. Ausschlaggebend war aber, dass uns im Angriff Mut und Selbstvertrauen gefehlt haben. Mehr war gegen die starken Bayern nicht drin, was wir akzeptieren."

    Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): "In der ersten Halbzeit haben wir zu langsam gespielt. Die Spieler haben meine Geduld ein wenig überstrapaziert, aber am Ende hat es gegen starke Bremer noch zum Sieg gereicht. Allerdings habe ich in der Pause deutliche Worte finden müssen."

    Bayer Leverkusen - Greuther Fürth 2:0 (0:0)

    Bayer Leverkusen hat sich den dritten Sieg der Saison gesichert. Gegen Greuther Fürth setzte sich die Werkself mit 2:0 (0:0) durch. Mann des Tages war Sidney Sam, der beide Treffer erzielte.

    Beide Teams boten in der ersten Hälfte mäßige Leistungen. Bayer rannte an, agierte aber wenig schwungvoll gegen defensiv eingestellte Franken. Offensiv lief bei Fürth so gut wie gar nichts. Für die Wende in der Partie sorgte der eingewechselte Sam. Erst schloss er einen schönen Angriff mit einem Schuss ins rechte Eck ab, in der 62. Minute stand Sam zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um den Endstand zu besorgen.

    STATISTIK

    Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Kadlec - Rolfes - Lars Bender, Castro - Bellarabi (46. Sam), Schürrle (81. Hosogai) - Kießling (88. Junior Fernandes)

    Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Pekovic (74.Baba) - Petsos (19. Azemi), Fürstner - Prib - Sararer, Edu

    Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
    Tore: 1:0 Sam (51.), 2:0 Sam (62.)
    Zuschauer: 25.798


    Gelbe Karten: Lars Bender - Pekovic (2)

    STIMMEN

    Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Es ist in der ersten Halbzeit nicht gerade einfach gewesen. Fürth hat sehr gut, sehr kompakt in der eigenen Hälfte gestanden und uns kaum Raum gelassen. Wir haben viel zu langsam, viel zu behäbig gespielt. Nach der Pause haben wir es wesentlich besser gemacht und schneller und druckvoller gespielt und die Räume sehr effektiv genutzt."

    Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit stehen wir ohne Punkte da, das ist ärgerlich. Bayer hat auf Fehler gelauert, leider haben wir ihnen das 1:0 an die Hand gegeben. Auch beim zweiten Tor haben wir tatkräftig mitgeholfen, unsere mangelnde Kommunikation ist gnadenlos ausgenutzt worden. Wir müssen weiter hart arbeiten und die einfachen Fehler minimieren."

    1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 0:2 (0:1)

    Nürnberg Stuttgart / Quelle: dpa

    Dem VfB Stuttgart ist der erste Saisonsieg geglückt. Beim 1.FC Nürnberg gewann die Schwaben mit 2:0 (1:0). Der FCN machte da weiter, wo er gegen Hannover aufgehört hatte: Mit Geschenken an den Gegner. Nur 24 Sekunden nach Anpfiff traf Ibisevic nach einem katastrophalen Blackout von Antonio. Der Club erholte sich danach etwas, kam zu Chancen und war dem 1:1 durchaus nahe. Nach dem Seitenwechsel machte Nürnberg mehr Druck, patzte aber im Vorwärtsgang und lud die Stuttgarter immer wieder zu Kontern ein. In der 75.Minute traf Harnik nach Vorarbeit von Ibisevic zum Endstand.

    STATISTIK

    Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Antonio (16. Balitsch), Klose, Pinola - Simons, Cohen - Kiyotake, Gebhart (72. Polter), Frantz (57. Esswein) - Pekhart

    Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci (46. Maza), Niedermeier, Molinaro (63. Boka) - Kvist - Gentner, Holzhauser - Harnik, Traore (57. Cacau) - Ibisevic

    Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf) - Zuschauer: 43.018
    Tore: 0:1 Ibisevic (1.), 0:2 Harnik (75.)
    Gelbe Karten: - / Molinaro, Sakai

    STIMMEN

    Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Wir haben jetzt hoffentlich das letzte Geschenk verteilt. So ein Fehler ist nicht zu entschuldigen, aber wir werden Marcos Antonio nicht an den Pranger stellen und ihn wieder aufbauen. Wir haben eine Halbzeit ordentlich gespielt, in Ansatz manche gute Gelegenheit gehabt. Das Engagement hat gestimmt, die Bereitschaft war zu erkennen."

    Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Es war ein wichtiger Sieg, weil es unser erster war. Je länger etwas dauert, desto mehr wird es zu einem Problem. Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht, ist sehr geschlossen aufgetreten. Wir sind sehr zufrieden."

    TSG 1899 Hoffenheim - FC Augsburg 0:0

    Hoffenheim Augsburg / Quelle: dpa

    Der Aufwärtstrend der TSG Hoffenheim ist ins Stocken geraten: Die Kraichgauer kamen zuhause nicht über ein 0:0 gegen den FC Augsburg hinaus.

    Die stark ersatzgeschwächten Augsburger spielten von Beginn an auf Sicherheit. Trotz ihrer Feldüberlegenheit konnten sich die Hoffenheimer keine klaren Torchancen erarbeiten. Die einzige der ersten Halbzeit vergab Takashi. Auch nach der Pause blieben Tormöglichkeiten Mangelware. Auf beiden Seiten gab es kaum ein Durchkommen. Aufregung gab es in der 80.Minute, als Usami im Strafraum zu Fall gebracht wurde, Schiri Schmidt aber weiterspielen ließ.

    STATISTIK

    Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Williams, Rudy - Volland (62. Salihovic), Usami - Joselu, Firmino (63. Derdiyok)

    Augsburg: Amsif - Verhaegh, Sebastian Langkamp, Klavan, De Jong - Vogt, Baier - Petrzela (60. Musona), Werner - Oehrl (80. Hain), Moravek (74. Bance)

    Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)
    Zuschauer: 22.000

    Rote Karte: Salihovic wegen groben Foulspiels (88.)

    Gelbe Karten: Volland, Williams (4) - Vogt (2)

    STIMMEN

    Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Das war kein normales Spiel. Das Resultat ist nicht erheblich. Ich wollte eine Mannschaft sehen, die für Boris Vukcevic kämpft. Das habe ich gesehen. Auf das Spiel kann und will ich nicht eingehen, weil es extreme
    Voraussetzungen waren."


    Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Das Unentschieden war für uns ein Schritt nach vorne, weil wir ohne Gegentor geblieben sind und in der Defensive fehlerfrei gespielt haben. Wir müssen uns in der Offensive natürlich steigern, aber wir können mit dem Punkt leben."

    Hamburger SV - Hannover 96 1:0 (1:0)

    Liga-Urgestein Hamburger SV kann am 6. Spieltag nicht nur seinen 125.Geburtstag, sondern auch drei wertvolle Bundesliga-Punkte feiern. Artjoms Rudnevs (20.Minute) erzielte den Treffer zum 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Hannover 96.

    Der Bundesliga-Dino setzte im dritten Spiel binnen einer Woche seinen klaren Aufwärtstrend fort und holte nunmehr sieben Punkte aus den abgelaufenen drei Spielen. Hannover 96 musste dagegen die zweite Saisonpleite hinnehmen. An der Elbe lieferten die beiden Nordteams sich einen harten Kampf, bei dem der "große HSV" letztlich verdient den Sieg
    einfuhr.

    STATISTIK

    Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj, Arslan (62. Jiracek) - Son (88. Sala), Ilicevic (46. Beister) - Rudnevs, van der Vaart

    Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann (77. Diouf), Haggui, Rausch - Schmiedebach (87. Felipe), da Silva Pinto - Stindl, Huszti - Schlaudraff (46. Abdellaoue), Ya Konan

    Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
    Tor: 1:0 Rudnevs (20.)
    Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)


    Gelbe Karten: Ilicevic (2), Arslan (2), Badelj (2) - Haggui (3)

    STIMMEN

    Trainer Torsten Fink (Hamburger SV): "Wir hatten heute das Glück, was wir gegen Mönchengladbach nicht hatten, und jeder wollte mit einen Sieg in die Feier gehen. Rene Adler hat heute den Sieg festgehalten."

    Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Wir haben viel investiert und gut gespielt. Ein Punkt wäre verdient gewesen. Aber der HSV hatte heute einen richtig guten Torwart."

    Düsseldorf - Schalke 04 2:2 (0:2)

    Klaas-Jan Huntelaar / Quelle: dpa

    Fortuna Düsseldorf hat die ersten Gegentore der Saison kassiert. Trotzdem reichte es für den Aufsteiger zu einem 2:2 (0:2) gegen den FC Schalke 04.

    Huntelaar brachte S04 mit einer schönen Einzelaktion in Führung. Als kurz darauf Matip  einen Freistoß von Fuchs zum 2:0 eingeköpft hattee, schien die Partie früh entschieden. Schalke kontrollierte das Geschehen. Doch der Anschluss durch Schahin kurz nach dem Seitenwechsel gab Fortuna neuen Mut. Das Spiel wogte hin und her, beide Teams hatten gute Chancen. Mit seinem zweiten Treffer sorgte Schahin für das gerechte Unentschieden nach 90 packenden Minuten.

    STATISTIK:

    Düsseldorf: Giefer - Levels, Malezas, Langeneke, van den Bergh - Bodzek (46. Reisinger), Fink - Kruse, Woronin (56. Ilsoe), Lambertz - Schahin (83. Cha)

    Schalke: Unnerstall - Höwedes, Papadopoulos, Matip, Fuchs - Jones (73. Höger), Neustädter - Afellay, Holtby, Barnetta (79. Draxler) - Huntelaar (80. Obasi)

    Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen) - Zuschauer: 54.000

    Tore: 0:1 Huntelaar (13.), 0:2 Matip (20.), 1:2 Schahin (47.), 2:2 Schahin (77.)

    Gelbe Karten: Langeneke / Jones

    STIMMEN:

    Dani Schahin (Düsseldorf): "Nicht jeder hat damit gerechnet, dass wir nochmal zurückkommen. Wir haben uns in der Halbzeit noch einmal zusammengerauft."

    Fabian Giefer (Torwart Düsseldorf): "Das fühlt sich fast wie ein Sieg an."

    Norbert Meier (Trainer Düsseldorf): "Wir hatten in der ersten Halbzeit ein bisschen den Mut verloren."

    Benedikt Höwedes (Schalke 04): "Ich bin stinksauer."

    Horst Heldt (Manager Schalke): "Es war ein maßlos enttäuschendes Unentschieden. Das darf uns nicht passieren."

    29.09.2012
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