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Bundesliga - Auftaktspiel

Gelungener Saisonstart für den Meister

  • Bilderserie Der Ball rollt wieder
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  • BilderserieBiGa 1. Spieltag
    Schaaf und Klopp / Quelle: imago
    (24.08.2012)
    LivecenterBundesliga-Liveticker
    (24.08.2012 Quelle: ZDF)
    TippcenterHier geht's zum Bundesliga-Tipp
    (24.08.2012)

    Kurzmeldung

    • 22:54 24.08.2012Kurzmeldung

      Die Stimmen der Trainer 22:54 24.08.2012
      Jürgen Klopp (Dortmund): "Wir haben eine gute Anfangsphase gehabt und uns danach nach der Führung sehr schwer getan. Wir wussten aber, dass es heute nicht von alleine läuft und wir noch einiges tun müssen. Wir haben 14 Wochen kein richtiges Pflichtspiel gehabt, das merkt man. Von daher bin ich zufrieden." Thomas Schaaf (Bremen): "Wir waren ein sehr schöner Gast und haben die Punkte da gelassen. Darüber ärgern wir uns. Was meine Mannschaft heute gezeigt hat, war gut. Leider schaffen wir es aber nicht, etwas mitzunehmen. Das ist sehr schade."

    • 22:37 24.08.2012Kurzmeldung

      Götze sorgt für die Entscheidung 22:37 24.08.2012
      Der Meister ist mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Borussia Dort- mund hat zum Saisonauftakt Werder Bre- men mit 2:1 (1:0) besiegt. Beide Mannschaften waren vom Anpfiff an sehr aktiv und suchten den Weg zum geg- nerischen Tor. Einen Fehler in der Bre- mer Hintermannschaft nutzte BVB-Neuling Reus zum 1:0. In der Folge versuchte der BVB das Spiel zu kontrollieren - Bremen war durch Konter aber stets ge- fährlich. In der zweiten Hälfte blieb das Spiel offen. Gebre Selassie schaff- te den verdienten Ausgleich. Die Freude währte jedoch nicht lang. Der einge- wechselte Götze ließ Dortmund jubeln.

    • 13:06 23.08.2012Kurzmeldung

      BVB: Rekordumsatz und Dividende 13:06 23.08.2012
      Das Fußball-Unternehmen Borussia Dortmund floriert: Mit einem Rekordumsatz von 215,2 Millionen Euro und einem Netto-Gewinn von 34,3 Millionen Euro schloss der börsennotierte Double-Ge- winner per Stichtag 30.Juni 2012 das sportlich erfolgreichste Jahr seiner Klub-Geschichte ab. Damit stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (151,5 Millionen Euro) um 42,1 Prozent. Erstmals seit dem Börsengang 2000 wird die Borussia Dortmund GmbH KGaA ihren Aktionären eine Dividende in noch unbekannter Höhe zahlen. "Wir sind weiter auf Wachstumskurs", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

    • 10:51 23.08.2012Kurzmeldung

      Borussia Dortmund jagt HSV-Rekord 10:51 23.08.2012
      Borussia Dortmund macht in der neuen Bundesliga-Saison Jagd auf einen Rekord des Hamburger SV. 1981/82 und 82/83 blieb der HSV in 36 Spielen nacheinander ohne Niederlage. Dortmund verlor in der vergangenen Saison 28 Spiele in Serie nicht und stellte damit eine Bestmarke für eine Saison auf. Zur Einstellung des saisonübergreifenden Rekordes müsste der BVB in den ersten acht Spielen ohne Niederlage bleiben. Bundesliga-Spiele ohne Niederlage, auch saisonübergreifend: 1. Hamburger SV 36 1981/82-1982/83 2. Dortmund 28 2011/12 3. FC Bayern 27 1987/88-1988/89

    1. Spieltag

    Hannover - Schalke 2:2 (1:0)

    Schmiedebach und Jones / Quelle: dpa

    Hannover 96 und der FC Schalke 04 haben sich in einer sehenswerten Partie
    2:2 (1:0) getrennt. Vor allen Dingen im zweiten Durchgang sahen die Fans ein temporeiches Spiel. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatten die Gäste zunächst die besseren Torchancen - den Treffer erzielte aber Hannover. Filipe kam nach einer Freistoßflanke völlig frei zum Kopfball und sorgte für die Pausenführung der "Roten". Im zweiten Durchgang drehte S04 durch Treffer von Huntelaar und Holtby die Partie. Hannover steckte aber nicht auf und kam durch Nikci noch zum Ausgleich.

    STATISTIK

    Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Felipe (77. Nikci), Pander - Andreasen, da Silva Pinto (69. Huszti) - Stindl, Schmiedebach - Schlaudraff, Ya Konan (65. Sobiech)

    Schalke: Hildebrand - Uchida, Kyriakos Papadopoulos, Matip, Christian Fuchs - Neustädter - Jones, Draxler (80. Barnetta) - Holtby - Marica, Huntelaar

    Schiedsrichter: Felix Brych (München)

    Tore: 1:0 Felipe (43.), 1:1 Huntelaar (52.), 1:2 Holtby (64.), 2:2 Nikci (80.)

    Zuschauer: 49.000 (ausverkauft)

    Gelbe Karten: Stindl - Draxler, Jones, Holtby

    STIMMEN

    Lewis Holtby (Schalke): "Ich bin enttäuscht über das 2:2. Wir waren klar die bessere
    Mannschaft, hatte die besseren Chancen und haben das Spiel kontrolliert."

    Timo Hildebrand (Schalke): "Wir haben 2:1 geführt, wir hätten das Spiel
    nie und nimmer aus der Hand geben dürfen."

    Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen 2:1 (0:1)

    Lanig köpft Frankfurt zum Sieg

    Eintracht Frankfurt hat in einer rassigen Partie Bayer Leverkusen mit 2:1 (0:1) besiegt. Matchwinner auf Seiten des Aufsteigers war Neuzugang Lanig, der per Kopf den Endstand erzielte. Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Frankfurt haderte in der ersten Hälfte mit der eigenen Chancenverwertung und mit dem Schiedsrichter. Leverkusen war das effizientere Team und ging durch einen Abstauber von Kießling in Führung. Auch nach der Pause gab es zahlreiche hochkarätige Torchancen für beide Teams. Die Treffer erzielte aber die Eintracht.    

    STATISTIK

    Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Rode (77. Lanig), Schwegler - Aigner (87. Köhler), Meier, Inui (75. Celozzi) - Occean

    Bayer Leverkusen: Leno - Schwaab, Toprak, Wollscheid, Kadlec - Bender, Rolfes, Reinartz (83. Junior Fernandes) - Bellarabi (69. Castro), Schürrle - Kießling

    Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)

    Zuschauer: 27.950

    Tore: 0:1 Kießling (29.), 1:1 Aigner (57.), 2:1 Lanig (82.)

    Gelbe Karten: Anderson (1) / Kießling (1), Schwaab (1)

    STIMMEN

    Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Das war ein sehr interessantes Spiel. In der ersten Halbzeit hätten wir einen Elfmeter kriegen müssen, aber wir haben nie aufgegeben und richtig tolle Moral gezeigt. Das war eine klasse Leistung meiner Mannschaft, auch wenn wir mehr Chancen zugelassen haben, als wir normalerweise zulassen dürfen. Und wir hatten eine tolle Unterstützung, obwohl leider nur 27.000 Zuschauer da sein durften."

    Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Es ist natürlich unheimlich schwer, das Spiel kurz danach sauber zu analysieren. Wenn man sieht, wie viel sich die Truppe vorgenommen hat, wie gallig sie war, dann liegt die Vermutung nahe, dass sie übereifrig geworden ist. Über die 90 Minuten hat uns die Ruhe und Abgeklärtheit gefehlt. Das war das Manko."

    VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)

    VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg / Quelle: dpa

    Neuzugang Dost lässt Wolfsburg jubeln

    Der VfL Wolfsburg hat nach einer turbulenten Schlussphase mit 1:0 (0:0) beim VfB Stuttgart gewonnen. Neuzugang Bas Dost erzielte den entscheidenden Treffer für die "Wölfe" kurz vor dem Abpfiff per Kopf. Beide Teams begannen auf Augenhöhe, Großchancen waren in der ersten Hälfte aber Mangelware. In der zweiten Halbzeit sah alles lange nach einem torlosen Remis aus. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Erst vergab Stuttgarts Ibisevic einen Elfmeter und setzte auch den Nachschuss spektakulär am Tor vorbei. Nur Augenblicke später schockte   
    Dost die Hausherren mit dem 0:1.  

    STATISTIK

    VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 0:1 (0:0) Stuttgart: Ulreich - Hoogland, Tasci, Maza, Boka - Kvist (90.+1 Niedermeier), Gentner - Harnik, Hajnal (46. Torun), Traore (63. Cacau) - Ibisevic

    Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Pogatetz, Rodriguez - Knoche (63. Polak), Marcel Schäfer - Dejagah (67. Vieirinha), Diego, Olic - Dost (90.+1 Kjaer)

    Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

    Tore: 0:1 Dost (90.)

    Zuschauer: 48.280

    Gelbe Karten: Tasci

    Besonderes Vorkommnis: Benaglio hält Foulelfmeter von Ibisevic (88.)

    STIMMEN

    Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Wolfsburg ist sicherlich ein Team, das mit seiner Klasse und vor allem seiner Power vorne reingehört. So eine Situation hatte Vedad Ibisevic noch nicht. Bislang hat er bei uns eine tolle Geschichte geschrieben."

    Felix Magath (VfL Wolfsburg): "Wir hatten in der ersten Halbzeit gute Aktionen und haben gezeigt, dass wir uns im Vergleich zur letzten Saison in der Offensive deutlich verbessert haben. Nach dem Seitenwechsel hatte ich mehr Angst, das Spiel zu verlieren, weil Stuttgart zu mehr Aktionen gekommen ist."

    Mönchengladbach - 1899 Hoffenheim 2:1 (1:0)

    Gladbach jubelt / Quelle: dpa

    Arango sorgt für Gladbacher Startsieg  
                                           
    Ein fein gezirkelter Freistoß von Juan Arango in der Schlussphase der Partie sorgte in Mönchengladbach für einen 2:1 (1:0)-Auftaktsieg der Borussia gegen die TSG Hoffenheim.  Die Fohlenelf, die unter der Woche gegen Kiew ihre Chancen auf das Erreichen der Champions League wohl schon verspielt hat, zeigte sich gut erholt. Der zunächst für Arango aufgebotene Mike Hanke sorgte in der 33. Minute für das 1:0. Nach dem Seitenwechsel wurden die Kraichgauer bissiger und schafften auch etwas glücklich den Ausgleich, doch knapp zehn Minuten vor dem Ende schlug Arango zu.  

    STATISTIK
    Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Brouwers, Daems - Nordtveit, Xhaka - Ring (64. Herrmann), Arango - Hanke (74. Hrgota), de Jong (81. de Camargo)

    Hoffenheim: Wiese - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Weis (82. Salihovic), Rudy - Vukcevic, Firmino (69. Usami) - Volland, Derdiyok (80. Schipplock)

    Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
    Tore: 1:0 Hanke (33.), 1:1 Firmino (66.), 2:1 Arango (79.)
    Zuschauer: 50.146
    Gelbe Karten: Jantschke, Xhaka -                

    STIMMEN

    Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Der Sieg ist eine große Erleichterung für uns, es war sehr schwer. Wir haben gut angefangen und hatten ein wenig Mühe, die Lücke zu finden. Manchmal war zu wenig Tempo im Spiel. Wir haben probiert, das 2:0 zu machen, aber wir hatten wenige klare Torchancen. Nach dem Ausgleich war es schwer, trotzdem haben wir es weiter probiert. Hoffenheim war bei Kontern extrem gefährlich."

    Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Ich muss das Spiel in zwei Teile fassen. Das Ergebnis ist enttäuschend, aber die Spielart war sehr gut. Wir haben sehr gut verteidigt und die Räume eng gemacht. Wir waren aggressiv und lauffreudig. Wir haben gut gestanden und aus dem Spiel heraus keine Torchance zugelassen, wenn man die letzten fünf Minuten ausnimmt. Leider haben zwei Standardsituationen dazu geführt, dass wir mit leeren Händen dastehen."

    SC Freiburg - Mainz 05 1:1 (0:0)

    Tuchel / Quelle: dpa

    Remis in Freiburg geht in Ordnung      
                                           
    Leistungsgerechtes 1:1 (0:0) zwischen dem SC Freiburg und Mainz 05 im Breisgau. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, nach dem Wechsel hatte die Streich-Elf die besseren Chancen. Nikolai Müller (18.Minute) und Andreas Ivanschitz (24.) hätten die 05er im ersten Durchgang jeweils frei vor SC-Keeper Baumann in Führung bringen können. Ab der 46. Minute machte Freiburg viel Druck und erzielte auch den ersten Treffer nach einem Alleingang von Max Kruse. Nach Foul an Müller gelang Ivanschitz vom Elfmeterpunkt noch der gerechte Ausgleich.  

    STATISTIK

    Freiburg: Baumann - Höhn, Ginter, Diagne, Sorg - Schuster, Makiadi (46. Flum) - Schmid, Putsila (79. Ezequiel) - Guede (73. Freis), Kruse

    Mainz: Wetklo - Bungert (77. Pospech), Kirchhoff, Noveski, Marco Caligiuri - Baumgartlinger, Soto - Nicolai Müller (88. Risse), Ivanschitz (71. Ede), Choupo-Moting - Szalai

    Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
    Tore: 1:0 Kruse (49.), 1:1 Ivanschitz (65., Foulelfmeter)
    Zuschauer: 22.500
    Gelbe Karten: - Nicolai Müller, Kirchhoff     

    STIMMEN

    Christian Streich (SC Freiburg): "Die ersten zehn Minuten waren wir eigentlich ganz gut im Spiel, dann hat Mainz die Partie besser in den Griff bekommen. Da sind wir zum Glück nicht in Rückstand geraten. Nach der Pause war die Partie dann offener. Das 1:1 ist verdient. Aber wenn man in Führung liegt, ärgert man sich natürlich, wenn man das Spiel nicht gewinnt."


    Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Ich kann den Punkt wertschätzen, aber mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, bin ich nicht zufrieden. Wir hatten hochkarätige Chancen, in Führung zu gehen und haben sie nicht genutzt. Dann kommen wir unorganisiert aus der Halbzeit und geraten in Rückstand. Wir fighten uns zwar zurück, hatten aber im zweiten Durchgang nicht mehr so zwingende Torchancen. Wir können mit dem Punkt leben, auch wenn für uns mehr drin gewesen wäre."

    FC Augsburg - Fortuna Düsseldorf 0:2 (0:0)

    Schahin jubelt / Quelle: reuters

    Schahin schießt Düsseldorf zum Sieg    
                                           
    Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat sein erstes Bundesligaspiel nach 15 Jahren mit einem Auswärtssieg gekrönt. Die Rheinländer gewannen beim FC Augsburg dank einer Steigerung nach der Pause mit 2:0 (0:0). Matchwinner auf Seiten der Fortuna war Danni Schahin, der erst nach einer Stunde eingewechselt wurde und dann noch beide Treffer für die Gäste erzielte. Zunächst überraschte der Neuzugang den Augsburger Keeper Simon Jentzsch mit einem fulminanten Distanzschuss, gut zehn Minuten vor Schluss nutzte er eine Schlafmützigkeit in der FCA-Abwehr zur Vorentscheidung.

    STATISTIK
    Augsburg: Jentzsch - Verhaegh, Sankoh, Sebastian Langkamp, Ostrzolek - Baier, Ottl - Musona (83. Petrzela), Moravek (46. Sio), Koo (74. Oehrl) - Bance

    Düsseldorf: Giefer - Levels, Malezas, Langeneke, van den Bergh - Bodzek, Oliver Fink - Kruse (83. Garbuschewski), Bellinghausen - Rafael (60. Schahin), Woronin (90.+2 Juanan). -

    Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
    Tore: 0:1 Schahin (68.), 0:2 Schahin (79.)
    Zuschauer: 30.401
    Gelbe Karten: Moravek, Ostrzolek, Sio - Bodzek, Schahin

    STIMMEN

    Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Die Niederlage ist sehr, sehr bitter für uns. Wir haben nicht die Leistung gebracht, die wir bringen können. Dennoch hätten wir das Spiel nicht verlieren dürfen. Wir hatten nach einer Stunde die große Chance zur Führung, laufen dann in einen Konter und am Ende noch in einen zweiten. Dani Schahin braucht nur eine Chance für ein Tor, das nenne ich Effektivität. Die hat uns heute gefehlt."


    Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Man darf nicht vergessen, dass in dieser neuformierten Mannschaft die Automatismen noch nicht da sein können. In der ersten Halbzeit haben wir, vorsichtig gesagt, sehr, sehr schüchtern gespielt. Schon da haben wir aber nicht viel zugelassen. Sehr positiv war, dass wir eine gute Ordnung hatten."

    Hamburger SV - 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0)

    Jubelnde Nürnberger / Quelle: dpa

    HSV verpatzt auch den Ligastart        
                                           
    Der Hamburger SV hat nach dem peinlichen Pokalaus beim KSC auch in der Bundesliga einen Fehlstart hingelegt. Im Duell zweier Pokalverlierer unterlagen die Hanseaten dem 1.FC Nürnberg mit 0:1 (0:0). Bei einer besseren Chancenverwertung hätte der Sieg der Franken sogar noch höher ausfallen können. Außer Balitsch konnte aber kein Nürnberger den starken HSV-Keeper Adler überwinden. Die insgesamt schwachen Hamburger kamen erst nach dem Rückstand zu klaren Möglichkeiten. Doch zuerst parierte FCN-Torwart Schäfer stark gegen Aogo, dann traf Jansen nur die Torlatte.       

    STATISTIK
    Hamburg: Adler - Diekmeier, Bruma, Mancienne, Aogo - Westermann, Skjelbred (70. Beister) - Sala (58. Tesche), Jansen - Berg, Son (71. Rudnevs)

    Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Balitsch, Simons - Frantz (76. Gebhart), Kiyotake, Esswein (90. Mak) - Polter (64. Pekhart)

    Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
    Tor: 0:1 Balitsch (68.)
    Zuschauer: 50.123
    Gelbe Karten: Westermann, Beister, Jansen, Tesche - Pinola, Balitsch

    STIMMEN
    Thorsten Fink (Hamburger SV): "Wir hätten in Führung gehen müssen, haben ordentlich gekämpft, aber beim Spielerischen haben wir noch deutliches Steigerungspotenzial. Die letzte Überzeugung fehlt, daran müssen wir arbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft das Zeug hat, nicht im Abstiegskampf zu stecken."


    Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Ich bin glücklich über die drei Punkte, wir hatten uns viel vorgenommen und wollten - ganz ehrlich gesagt - auch auf Sieg spielen. Am Ende hatten wir auch das nötige Glück auf unserer Seite. Wir sind der verdiente Sieger."

    Greuther Fürth - Bayern München 0:3 (0:1)

    Robben / Quelle: dpa

    Bayern ohne Probleme gegen Fürth     
                                           
    Der FC Bayern München hat der SpVgg. Greuther Fürth die Premiere in der Bundesliga verdorben. Der Rekordmeister ließ beim Neuling aus Franken nichts anbrennen und siegte mit 3:0 (1:0). Die Bayern bestimmten von Beginn an die Begegnung, ohne allerdings zu Möglichkeiten zu kommen. Erst in der 43. hatten die Gäste die erste Chance - und schon stand es 1:0. Müller stocherte den Ball nach Dante-Kopfball über die Linie. Fürth hatte auch nach dem Wechsel wenig entgegenzusetzen. So baute der Favorit seinen Vorsprung durch Mandzukic und Robben auf ein leistungsgerechtes Ergebnis aus.  

    STATISTIK

    Fürth: Grün - Nehrig, Mavraj, Kleine, Schmidtgal - Fürstner, Prib - Sararer - Tyrala (69. Stieber), Klaus - Fall (62. Azemi)

    München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Luiz Gustavo, Toni Kroos (88. Timoschtschuk) - Thomas Müller, Shaqiri (72. Schweinsteiger), Robben - Mandzukic (81. Pizarro)

    Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
    Tore: 0:1 Thomas Müller (43.), 0:2 Mandzukic (59.), 0:3 Robben (79.)
    Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: Fall, Kleine - Luiz Gustavo, Boateng         

    STIMMEN

    Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Wir haben uns speziell in der ersten Halbzeit als Team sehr sehr gut präsentiert und dem deutschen Rekordmeister nur selten die Möglichkeit gegeben, seine Möglichkeiten umzusetzen. Wir standen sehr kompakt, haben Druck auf den Ballführenden ausgeübt und hatten einige Halbchancen - doch dann kam die 41. Minute. Nach dem 0:1 war es sehr schwer gegen die Bayern, gegen diese internationale Spitzenmannschaft, die haben dann den Ball schön laufen lassen." 


    Jupp Heynckes (Bayern München): "In der ersten Halbzeit gab es in unserem Spiel keine Überraschungsmomente und keine Tempowechsel. Das haben wir in der zweiten Halbzeit wesentlich besser gemacht, da haben wir sehr souverän, sehr clever und sehr klug gespielt. Wir haben wie schon im Supercup und im Pokal gesehen, dass die Mannschaft sehr gut vorbereitet ist. Die Mannschaft hat demonstriert, dass wir in dieser Saison erfolgreicher sein wollen."

    Borussia Dortmund - Bremen 2:1 (1:0)

    Hummels (l.) und Reus (r.) jubeln mit Götze / Quelle: dpa

    Götze lässt den Meister jubeln

    Der Meister ist mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Borussia Dortmund besiegte zum Saisonauftakt Werder Bremen vor eigenem Publikum mit 2:1 (1:0). Beide Mannschaften waren vom Anpfiff an sehr aktiv und suchten den Weg zum gegnerischen Tor. Einen Fehler in der Bremer Hintermannschaft nutzte BVB-Neuling Reus zum 1:0. In der Folge versuchte der BVB das Spiel zu kontrollieren - Bremen war durch Konter aber stets gefährlich. In der zweiten Hälfte blieb das Spiel offen. Gebre Selassie schaffte den verdienten Ausgleich. Die Freude währte jedoch nicht lang. Der eingewechselte Götze ließ Dortmund jubeln.

    STATISTIK

    Dortmund: Weidenfeller - Kirch (82. Perisic), Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan (71. Leitner), Kehl - Blaszczykowski, Reus, Großkreutz (78. Götze) - Lewandowski

    Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Ignjovski (66. Petersen) - Fritz - Arnautovic, Junuzovic, Hunt (87. Füllkrug), Elia - De Bruyne

    Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

    Tore: 1:0 Reus (11.), 1:1 Gebre Selassie (75.), 2:1 Götze (81.)

    Zuschauer: 80.645 (ausverkauft)

    Gelbe Karten: Gündogan, Kehl - Ignjovski, Junuzovic

    Torschüsse: 18:11

    Ecken: 6:2

    Ballbesitz: 51:49%

    STIMMEN

    Dortmunds Trainer Jürgen Klopp: "Ich war mit einigen Dingen zufrieden, aber mit einigen auch noch nicht. Wir haben 14 Wochen kein richtiges Pflichtspiel gehabt, das merkt man."

    Bremens Trainer Thomas Schaaf: "Wir waren ein sehr schöner Gast und haben die Punkte da gelassen. Darüber ärgern wir uns. Was meine Mannschaft heute gezeigt hat, war gut. Leider schaffen wir es aber nicht, etwas mitzunehmen."

    Dortmund bläst zum Titel-Hattrick

    von Andreas Morbach

    In der Vorbereitung auf die Jubiläumssaison lief beim deutschen Meister zwar längst nicht alles rund. Doch Borussia Dortmund wird von vielen Experten der Titel-Hattrick zugetraut. Der Double-Gewinner des Vorjahres darf sich allerdings auf eine wilde Hatz der Konkurrenz einstellen – vor allem aber will der BVB die letzte Schmach in der Champions League tilgen.

    Was gestern gut war, kann heute nicht schlecht sein – dachte sich Jürgen Klopp und hielt es vor dem Saisonauftakt gegen Werder Bremen wie in der Vergangenheit. Die üblichen paar Minuten zu früh erschien Dortmunds Trainer zum obligatorischen Medientermin in der schwarz-gelben Arena, um nach sieben Wochen intensiver Vorbereitung auf die Jubiläumsausgabe der Liga erst mal eine akute Gedächtnislücke zu offenbaren.

    ZITAT
    Daran kann ich mich nicht mehr erinnern
    Jürgen Klopp zum Saisonauftakt 2011

    Geschenk an die Statistiker

    Die frühen Augusttage 2011, als seine Überraschungsmeister ebenfalls an einem Freitag, gegen Hamburg, in die neue Spielzeit starteten? „Daran kann ich mich nicht mehr erinnern“, erklärte Klopp trocken, reichte die schönen Erfolge der letzten zwei Jahre an die Statistiker weiter und beschäftigte sich lieber mit den Unwägbarkeiten des Hier und Jetzt.

    So sei es „das normale Los in der Startphase“, nicht genau zu wissen, was aus der Wundertüte Werder am Freitagabend wohl herauskrabbelt. Klar sind dagegen Klopps Erwartungen ans eigene Ensemble. „Ich glaube, körperlich sind wir in einer richtig guten Verfassung“, erwähnt der 45-jährige Coach und betont: „Als Mannschaft sind wir auf einem guten Weg.“

    Schmerzen in München

    Jürgen Klopp / Quelle: dpa

    BVB-Coach Jürgen Klopp
    Quelle: dpa

    Ein wichtiger Hinweis, denn: Teamgeist, enorme Lauf- und Einsatzbereitschaft und eine unstillbare Gier nach Siegen haben den BVB zu zwei Meistertiteln in Folge, im Vorjahr gar zum ersten Double in der Klubgeschichte und zu einer laufenden Serie von 28 Ligaspielen ohne Niederlage (mit 23 Siegen) getragen. Umso mehr schmerzte die Erfolgsverwöhnten das 1:2 im Supercup in München vor zehn Tagen – und ließ bei den Westfalen die Alarmglocken schrillen.

     

    Vor allem eine komplett verschlafene Anfangsphase wie gegen die Bayern, von Dortmund zuvor fünf Mal in Serie geschlagen, dürfe sich sein Team in der Liga nicht erlauben. So schnaubte Klopp, wohl wissend, dass sich gerade seine Double-Gewinner auf eine entschlossene Hatz der Konkurrenz einstellen müssen.

    Anpassungsprogramm für Reus

    Besondere Aufmerksamkeit widmete der Trainer daher der zuletzt suboptimalen Defensivarbeit des BVB. Was gerade in Klopps System bedeutet: Alle elf Spieler sind betroffen. Auch Marco Reus, der den zu Manchester United gewechselten Shinji Kagawa ersetzen soll. Keine Sekunde, beteuern die BVB-Chefs, hätten sie gezögert, als sich im Januar die Chance bot, Reus für stolze 17,1 Millionen Euro in Mönchengladbach loszueisen. Nun ist der offensive Mittelfeldakteur beim Meister angekommen – und muss sich an dessen aufwändigen Spielstil gewöhnen.

    Marcel Schmelzer, der Kollege aus dem Nationalteam, attestiert dem 23-Jährigen aber bereits Fortschritte im Anpassungsprozess. „Beim Bayern-Spiel hat er in der zweiten Halbzeit gemerkt, wie wichtig auch seine Defensivarbeit für unser Spiel ist“, erklärt der Linksverteidiger und prophezeit: „Marco wird sich mehr und mehr an die Automatismen bei uns gewöhnen – schon gegen Bremen wird er so weit sein.“

    Weiteres Waterloo in der Königsklasse unerwünscht

    Daran will auch Jürgen Klopp glauben – zumal Reus dem BVB am letzten Wochenende mit einem dynamisch-eleganten und vor allem früh erzielten Treffer den Weg zum 3:0 bei Viertligist Oberneuland im Pokal ebnete. „Von den Abläufen, die wir gezeigt haben, war schon ganz, ganz viel richtig“, stellte Klopp nach der absolvierten Pflichtübung im Cup vor, gesteht vor dem Duell mit Bremen aber auch: „Ich spüre eine große Anspannung wegen des Starts.“

     

    Weniger angespannt will die schwarz-gelbe Borussia diesmal vor allem in der Champions League daherkommen. Im Vorjahr schieden die Dortmunder sang- und klanglos in der Gruppenphase aus, als Letzter. Ein solches Waterloo auf internationaler Ebene wollen sie kein zweites Mal erleben, auf dem nun prall besetzten Mittelfeld lag bei der Personalplanung für diese Saison deshalb ein besonderes Augenmerk.

    Im vergangenen Herbst blamierte sich der BVB in einer verhältnismäßig leichten Gruppe – so dass Marcel Schmelzer für die Auslosung in einer Woche eine spezielle Herausforderung herbeisehnt. „Ich wünsche mir“, bekennt der 24-Jährige, „eine Mannschaft in unserer Gruppe, wo man sagt: Die können die Champions League auch gewinnen.“

    24.08.2012
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