40 Jahre Münchner Olympiapark
Erfolgsstory trotz schwieriger Geburtstunde
| Gesamtkosten (1972): | 1,35 Mrd. D-Mark |
| Fläche: | 160 Hektar |
| Besucher: | 186 Mio. |
| Veranstaltungen: | 11.300 |
| Ausgetragene Sportveranstaltungen | 31 Weltmeisterschaften, 12 Europameisterschaften, fast 100 Deutsche Meisterschaften |
| Letztes Spiel FC Bayern München: | 14. Mai 2005: Gegner 1.FC Nürnberg (6:2) |
| Letztes Fußball-Spiel: | 17. Mai 2012: UEFA Women’s Champions-League (1. FFC Frankfurt – Olympique Lyon 0:2) |
| Sportliche Großveranstaltung: | XX. Olympische Sommerspiele, Fußball-Weltmeisterschaft 1974 und Europameisterschaft 1988 |
| Andere Sportereignisse: | Deutsche Tourenwagen-Masters (2011, 2012), FIS Ski World Cup (2011) |
| Zuschauerrekord: | 90.000 Zuschauer (1860 München – FC Augsburg am 15. August 1973) |
Vergleich Olympia 1972 - 2012
Aufwand und Größenordnung der Olympischen Sommerspiele 1972 in München und 2012 in London sind in vielerlei Hinsicht nicht mehr vergleichbar. Waren die Ausgaben für die Sicherheit damals noch als minimaler Posten in den 260 Millionen "olympiabedingte Kosten" versteckt, so überstiegen sie 2012 in London mit rund 1,2 Milliarden Euro die Gesamtsumme dessen, was die Spiele 40 Jahre zuvor in München insgesamt gekostet hatten: 1,972 Millionen Mark, umgerechnet rund eine Milliarde Euro.
München 1972 - London 2012
Teilnehmer: 7170 (1095 Frauen) - 10.973 (4860 Frauen)
Nationen: 122 - 204
Wettbewerbe: 195 in 21 Sportarten - 302 in 26 Sportarten
Zuschauer: 4 Millionen - 8 Mio. verkaufte Tickets
Etat: ca. 1 Milliarde Euro - ca. 11,5 Milliarden Euro
Erfolgreichste Nation:
Sowjetunion (99 Medaillen, 50 Gold-27 Silber-22 Bronze) - USA (104, 46-29-29)
Abschneiden Deutschland:
DDR: 66, 20-23-23, BRD: 40, 13-11-16 - Deutschland: 44, 11-19-14
Erfolgreichste Athleten:
Mark Spitz (USA/Schwimmen) 7-0-0 - Michael Phelps (USA/Schwimmen) 4-2-0
Erfolgreichste Deutsche:
Karin Janz (Turnen) 2-2-1 - Michael Jung (Reiten) 2-0-0
Aufwand und Größenordnung der Olympischen Sommerspiele 1972 in München und 2012 in London sind in vielerlei Hinsicht nicht mehr vergleichbar. Waren die Ausgaben für die Sicherheit damals noch als minimaler Posten in den 260 Millionen "olympiabedingte Kosten" versteckt, so überstiegen sie 2012 in London mit rund 1,2 Milliarden Euro die Gesamtsumme dessen, was die Spiele 40 Jahre zuvor in München insgesamt gekostet hatten: 1,972 Millionen Mark, umgerechnet rund eine Milliarde Euro.
München 1972 - London 2012
Teilnehmer: 7170 (1095 Frauen) - 10.973 (4860 Frauen)
Nationen: 122 - 204
Wettbewerbe: 195 in 21 Sportarten - 302 in 26 Sportarten
Zuschauer: 4 Millionen - 8 Mio. verkaufte Tickets
Etat: ca. 1 Milliarde Euro - ca. 11,5 Milliarden Euro
Erfolgreichste Nation:
Sowjetunion (99 Medaillen, 50 Gold-27 Silber-22 Bronze) - USA (104, 46-29-29)
Abschneiden Deutschland:
DDR: 66, 20-23-23, BRD: 40, 13-11-16 - Deutschland: 44, 11-19-14
Erfolgreichste Athleten:
Mark Spitz (USA/Schwimmen) 7-0-0 - Michael Phelps (USA/Schwimmen) 4-2-0
Erfolgreichste Deutsche:
Karin Janz (Turnen) 2-2-1 - Michael Jung (Reiten) 2-0-0
Olympia im Schatten des Terrors
München '72 - Die Dokumentation
Es sollten die Spiele der Freude und Heiterkeit werden. Zunächst scheint auch alles perfekt: Die Stimmung unter den Athleten und Zuschauern ist hervorragend. Es werden 52 Weltrekorde und 96 Olympische Rekorde aufgestellt. Der US-amerikanische Schwimmer Mark Spitz verewigt sich mit sieben Goldmedaillen in den Geschichtsbüchern und die erst 16-jährige Hochspringerin Ulrike Meyfarth aus Deutschland holt sich mit übersprungenen 1,92m die Goldmedaille und den Weltrekord. Doch am Morgen des 5. September ändert sich alles als palästinensiche Attentäter die israelische Olympiamannschaft überfallen.
Das Attentat von München 1972
Am Morgen des 5. September 1972 ist es vorbei mit der Heiterkeit der Olympischen Spiele als palästinensische Terroristen die israelische Olympiamannschaft überfallen. Schwer bewaffnet dringen die Attentäter in die Connollystraße 31 ein und nehmen elf israelische Delegationsmitglieder als Geiseln. Zwei von ihnen werden bereits im Olympischen Dorf ermordet. Bei einem gescheiterten Befreiungsversuch werden in Fürstenfeldbruck die restlichen Geiseln, fünf Terroristen und ein deutscher Polizist getötet. Zunächst werden die Olympischen Spiele fortgesetzt, doch nach Protesten zahlreicher Teilnehmer und Besucher schließlich unterbrochen. Bei der Trauerfeier für die Opfer des Attentats lässt IOC-Präsident Brundage die Olympischen Spiele mit dem Satz „The games must go on!“ fortführen.



