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Korruption in der FIFA

Verdacht gegen Blatter erhärtet sich

  • Video Verdacht gegen Blatter erhärtet sich
  • Video Wieder neue Vorwürfe gegen Blatter
  • Video FIFA-Exekutive: Kein Showdown in Zürich
  • Video Das System Blatter
  • VideoSR-Video

    Die Verdachtsmomente gegen Joseph Blatter im Korruptionsskandal der FIFA erhärten sich.  Personen aus seinem engeren früheren Umfeld beteuern, dass der FIFA-Boss von Schmiergeldzahlungen wusste. 

    (22.07.2012)
    VideoWieder neue Vorwürfe gegen Blatter

    In der Korruptionsaffäre beim Fußball-Weltverband wird es für FIFA-Boss Sepp Blatter immer enger. Ex-FIFA-Direktor Markus Siegler hat neue Beweise, die den Schweizer schwer belasten.

    (21.07.2012)
    VideoFIFA-Exekutive: Kein Showdown in Zürich

    Die FIFA hat neue Ethik-Regeln verabschiedet, doch die Schmiergeldvorwürfe an den Präsidenten Joseph Blatter waren bei der Exekutivsitzung kein Thema - dennoch bleibt der mächtige Boss in der Kritik.

    (17.07.2012)
    VideoDas System Blatter

    Sepp Blatter hat den Fußballweltverband FIFA seit den 1970er Jahren mit aufgebaut. Inzwischen setzt die Organisation Milliarden um. Trotz Korruptionsverdachts sitzt der Präsident weiter fest im Sattel

    (17.07.2012)

    Kurzmeldung

    • 11:18 21.07.2012Kurzmeldung

      Watzke fordert Blatter-Rücktritt 11:18 21.07.2012
      Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat den Rücktritt von FIFA-Präsident Joseph Blatter verlangt. "Ich schließe mich den Rücktrittsforderungen von Reinhard Rauball an", sagte Watzke dem "Focus". Es gebe im Grunde nur zwei Möglichkeiten, damit der Chef der FIFA abtrete. "Entweder geht er aus freien Stücken. Die zweite Möglichkeit ist, dass ihm das Exekutivkomitee das Misstrauen ausspricht", betonte Watzke. Im Zuge des Schmiergeldskandals hatte schon Ligapräsident Reinhard Rauball, der gleichzeitig Präsident des BVB ist, Blatters Rücktritt gefordert.

    • 10:15 18.07.2012Kurzmeldung

      Hoeneß: Sieht nicht gut für Blatter aus 10:15 18.07.2012
      Uli Hoeneß ist von einem baldigen Ende der Amtszeit von Sepp Blatter als FIFABoss überzeugt. "Es sieht nicht gut für ihn aus", urteilte der Bayern-Präsident Medienberichten zufolge am Dienstagabend bei einer Spendenübergabe. Nach den Korruptionsvorwürfen sei ein Neuanfang bei der FIFA nur ohne den 76 Jahre alten Schweizer möglich. Bis 2015 ist Blatter noch als FIFA-Chef gewählt. Trotzdem kann sich Hoeneß nicht vorstellen, "dass er seine Amtszeit übersteht, geschweige denn, dass er vorhat nochmals zu kandidieren. Das wäre der Witz des Jahres", sagte er.

    • 14:45 17.07.2012Kurzmeldung

      Zwanziger: Blatter "absolut tragbar" 14:45 17.07.2012
      Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger hat sich im FIFA-Bestechungsskandal hinter den umstrittenen Präsidenten Joseph Blatter gestellt. "Aus Sicht der FIFA-Exekutive ist er absolut tragbar. Der Reformprozess wäre gar nicht weitergegangen ohne ihn", sagte das Mitglied des Exekutivkomitees des FußballWeltverbandes in Zürich. Ein Rücktritt Blatters, wie ihn unter anderem der deutsche Ligapräsident Reinhard Rauball gefordert hatte, sei kein Thema gewesen, bekräftigte Zwanziger am Rande der Komitee-Sitzung. "Ich hatte keinen Auftrag, ihn zu fordern."

    • 14:27 17.07.2012Kurzmeldung

      Deutscher leitet FIFA-Ethikkommission 14:27 17.07.2012
      Der deutsche Richter Joachim Eckert und der amerikanische Staatsanwalt Michael Garcia sollen in der FIFA den Kampf gegen die Korruption voranbringen. Die beiden Juristen wurden vom FIFA-Exekutivkomitee zu den Vorsitzenden der zwei Kammern der neuen Ethikkommission ernannt. "Der Reformprozess läuft gemäß unseres Fahrplans", sagte der umstrittene FIFA-Präsident Joseph Blatter. Der 64 Jahre alte Eckert leitet die 6.Strafkammer des Landgerichts München und ist dort auf Wirtschaftsverfahren spezialisiert. Er soll in einer juristisch ähnlichen Konstruktion wie beim DFB ein Sportgericht der FIFA leiten.

    • 11:16 17.07.2012Kurzmeldung

      FIFA verbittet sich Einmischung 11:16 17.07.2012
      Der Fußball-Weltverband FIFA hat sich im Bestechungsskandal eine Einmischung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbeten. "Das IOC soll sich zunächst seine eigenen Sachen anschauen", sagte der Anti-Korruptions- Beauftragte Pieth der "Sport Bild". "Die haben nach Salt Lake City einen Schritt gemacht, aber einen halbherzigen. Die Wahl der Personen ins Integritäts-Komitee überzeugt mich nicht. Bei der Frage, woher sie kommen, spielt der IOC-Präsident eine viel zu große Rolle. Da sind wir beim Thema Unabhängigkeit", meinte der Strafrechts-Professor aus der Schweiz.

    • 08:56 17.07.2012Kurzmeldung

      Deutsche Politiker greifen Blatter an 08:56 17.07.2012
      Wegen der Schmiergeldaffäre beim Weltfußballverband FIFA haben sich deutsche Politiker dafür ausgesprochen, dem FIFA-Chef Sepp Blatter das Bundesverdienstkreuz abzuerkennen. Die GrünenBundestagsabgeordnete Viola von Cramon rief Bundespräsident Joachim Gauck auf, die Entziehung der Auszeichnung "eingehend" zu prüfen. Ähnliche Forderungen kamen von SPD und Linken. Blatter hatte das Bundesverdienstkreuz 2006 von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für seine besonderen Leistungen bei der Vergabe der Fußball-WM an Deutschland erhalten. Schon damals war die Auszeichnung umstritten.

    • 20:49 16.07.2012Kurzmeldung

      Blatter relativiert seine Aussage 20:49 16.07.2012
      FIFA-Präsident Joseph Blatter hat in einem offenen Brief seine Aussagen zu Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 relativiert. Der Boss des Fußball-Weltverbandes erklärte in der "Bild-Zeitung, dass "man immer einen Vorwand finden kann, um die Rechtmäßigkeit eines Entscheides zu bezweifeln." Blatter rechtfertigte sich, er habe auf die Frage, weshalb im Zusammenhang mit der WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 immer wieder der Vorwurf der Korruption im Raum steht, "darauf hingewiesen, dass selbst bei der WM-Ver- gabe an Deutschland solche Vorwürfe erhoben worden waren."

    • 20:54 16.07.2012Kurzmeldung

      Rückendeckung für Blatter 20:54 16.07.2012
      Joseph Blatter hat im Kampf um seine Zukunft als Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA überraschend Unterstützung aus Deutschland bekommen. Fedor Radmann, Berater des Organisationskomitees der WM 2006 in Deutschland, würde dem Schweizer die Gelegenheit zu einer Kurskorrektur im Amt geben wollen. "Er sollte zumindest die Chance bekommen, einen Neubeginn zu starten. Dieses Recht hat er. Ob es klappt, weiß ich nicht. Das werden wir sehen", sagte Radmann im Interview mit Sky. Für Blatters Angriffe auf die WM-Macher von 2006 wegen der Umstände bei der Vergabe hat Radmann aber kein Verständnis.

    • 20:58 16.07.2012Kurzmeldung

      Bach fordert vollständige Aufklärung 20:58 16.07.2012
      DOSB-Präsident Thomas Bach hat in der FIFA-Affäre eine vollständige Aufarbeitung gefordert. "Die Einstellungsverfügung macht lediglich zwei Personen und eine Summe von angeblich 14 Millionen öffentlich, während insgesamt wohl 140 Millionen über mehrere Jahre in Rede stehen", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bach zeigte sich vom Aufarbeitungswillen des Weltverbandes überzeugt. "Die FIFA hat bereits Aufklärung und Reformen eingeleitet und wird offensichtlich in der bevorstehenden Exekutivsitzung weitere wichtige Beschlüsse fassen."

    • 14:06 16.07.2012Kurzmeldung

      "Wir haben da sauber gearbeitet" 14:06 16.07.2012
      Franz Beckenbauer hat sich erneut gegen die Andeutungen von FIFA-Boss Joseph Blatter gewehrt, bei der Vergabe für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen. "Klarstellung: Das Abstimmungsergebnis für die WM 2006 war 12:11 (nicht 10:9) und die enthaltene Stimme war schriftlich Deutschland zugesichert", twitterte der "Kaiser". Wolfgang Niersbach, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), sprach auf "Sky Sport News HD" von "komischen Nebelkerzen" des FIFA-Präsidenten und meinte: "Wir haben da sauber gearbeitet."

    FIFA

    Zusammensetzung

    Das Exekutivkomitee des Welt-Fußballverbandes Fifa setzt sich zusammen aus dem Präsidenten Joseph S. Blatter, seinen acht Vizepräsidenten und weiteren 15 einfachen Mitgliedern. Das Komitee tagt zweimal im Jahr. Die Mandatsdauer der Mitglieder beträgt vier Jahre. Die aktuelle Zusammensetzung des Komitees:

    Präsident: Joseph Blatter (Schweiz)

    Vizepräsidenten: Julio Grondona (Argentinien), Isaa Hayatou (Kamerun), Angel Maria Villar Llona (Spanien), Michel Platini (Frankreich), David Chung (Papua-Neuguinea), Ali Bin Al Hussein (Jordanien), Jim Boyce (Nordirlan), Jeffrey Webb (Cayman-Inseln)

    Mitglieder: Michel D'Hooghe (Belgien), Senes Erzik (Türkei), Worawi Makudi (Thailand), Chuck Blazer (USA), Nicolas Leoz (Paraguay), Marios Lefkaritis (Zypern), Jaques Anouma (Elfenbeinküste), Rafael Salguero (Guatemala), Hany Abo Rida (Ägypten), Vitaly Mutko (Russland), Mohamed Raouraoua (Algerien), V. Manilal Fernando (Sri Lanka), Theo Zwanziger (Deutschland), Thang Jilong (China), Marco Del Nero (Brasilien), Lydia Nsekera (Burundi)

    Kompetenzen

    Das Exekutivkomitee legt die Termine, Spielorte und Formate der FIFA-Wettbewerbe, darunter die der WM, fest. Es beruft die FIFA-Delegierten für das International Football Association Board (Ifab), das über Regeländerungen bestimmt, und ist für die Ernennung sowie Abberufung des Generalsekretärs zuständig.

    22.07.2012
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