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Scientology als Scheidungsgrund? - Die Machenschaften der Psycho-Sekte
"Was darfst du niemanden erzählen?" So lautet eine der Fragen, die Kinder im Alter von nur fünf Jahren im Rahmen einer scientologischen Sitzung gestellt bekommen. Die Kinder sollen so Geheimnisse verraten, die zu erzählen ihnen verboten wurde. Angst- und Schuldgefühle sind oft die Folge. Mit der Scheidung von Katie Holmes und Tom Cruise gerät die religiöse Sekte Scientology erneut öffentlich in die Kritik. Aussteiger berichten, dass die Organisation, zu deren ranghöchsten Funktionären Cruise zählt, extreme Kontrolle über ihre Mitglieder ausübt. Medien spekulieren, dass Katie Holmes die Organisation ihres Mannes als zunehmende Bedrohung für ihre Tochter Suri wahrnahm und sich deswegen von Cruise getrennt hat.
Scientology wurde 1954 von dem amerikanischen Science-Fiction-Autor Lafayette Ron Hubbard als die "Lehre vom Wissen" gegründet, um die nach seiner Auffassung traumatisierte Menschheit und die vom Niedergang gekennzeichnete Gesellschaft zu befreien. Die praktizierten Methoden basieren darauf, dass der Mensch wie eine Maschine durch gezieltes Training umprogrammiert werden kann. Eine spirituelle Vervollkommnung ist das Ziel. Diese Erlösung gibt es jedoch nur im Tausch gegen totale Selbstverpflichtung und enorme finanzielle Belastung. Ehemalige Scientology-Mitglieder beschreiben ein System der Kontrolle, das auch nicht vor Kindern halt macht.
ZDF-Korrespondentin Heike Slansky berichtet über eine umstrittene Organisation, deren kontroverse Ideologie erneut Schlagzeilen macht.
Philippinische Balut-Eier - Im "außendienst" auf kulinarischer Entdeckungsreise
Andere Kulturen, andere Geschmäcker. Bereist man die Philippinen, wird man früher oder später auf eine besondere kulinarische Spezialität treffen. Man bekommt zunächst nur ein einfaches Ei präsentiert, das eigentlich kein Genussproblem darstellen sollte. Doch das Besondere liegt unter der harten Schale: Bei Balut handelt es sich um angebrütete Enten-Eier mit einem 17 Tage alten Embryo, die der Philippiner gerne mal als Snack für zwischendurch zu sich nimmt.
Das so genannte weiße Gold Südost-Asiens gilt als Heilsbringer, Aphrodisiakum und nationale Delikatesse. Für Rafael Cadiz und viele andere Philippiner sichert es zudem ihr Einkommen: "Die Balut-Produktion ist eine der erfolgreichsten Industrien unseres Landes. Enten züchten ist sehr günstig und einfach. Jeder kann das in seinem Hinterhof machen." Ein Geschäft, das sich lohnt, denn die Delikatesse ist so beliebt, dass sie bei den Philippinern fast täglich auf dem Teller landet.
Balut wurde im 19. Jahrhundert durch chinesische Händler auf die Philippinen gebracht. Die Eier werden zwei Wochen lang in speziellen Körben warm gehalten, danach auf Embryos durchleuchtet und weiter bis zum 19. Tag ausgebrütet. Nach 20 bis 30 Minuten Kochzeit wird das Ei mit grobkörnigem Salz gegessen. Im "außendienst" hat sich ZDF-Reporter Benjamin Daniel neben Entenzucht und Balutverkauf der kulinarischen Herausforderung gestellt und ein Balutei probiert.
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(VPS 12.07.2012, 03:30 Uhr)

