Januar 1943: Amerika hat bereits ein Kriegsjahr hinter sich. Und obwohl der Krieg weit weg ausgefochten wird, prägt er mittlerweile den Alltag einer jeden Familie in vielen Städten der USA.
In Europa hat sich nicht viel geändert. Noch immer besetzen die Deutschen fast ganz Westeuropa. Die Alliierten sind sich einig, dass Hitler und Mussolini gestoppt werden müssen, können sich aber auf keinen Plan einigen. Bereits im November 1942 waren jedoch Truppen der alliierten Streitkräfte, zu denen auch der Farmerssohn Charles Mann aus Luverne gehört, in Nordafrika gelandet, das von der sogenannten Heeresgruppe Afrika unter der Führung von Feldmarschall Rommel besetzt ist. Hier kommt es zu einem ersten Kräftemessen der Mächte. Schlecht ausgerüstet und unvorbereitet, sind die amerikanischen Soldaten Rommels Heeresgruppe anfänglich weit unterlegen. Erst als George Patton die Führung der amerikanischen Truppen übernimmt, wendet sich das Blatt. Ihm gelingt es, die Soldaten körperlich und moralisch aufzubauen, und schon nach kurzer Zeit holt die US-Armee zum großen Gegenschlag aus - mit Erfolg: Nach sechs Monaten harten Kämpfen kapitulieren im Mai 1943 die letzten deutschen und italienischen Soldaten.
In den USA laufen indessen die Produktionsbetriebe auf Hochtouren. Überall im Land wird rund um die Uhr Kriegsmaterial produziert. Viele amerikanische Industriestädte erleben eine unglaubliche Bevölkerungsexplosion. Auch die Stadt Mobile scheint aus allen Nähten zu platzen. Oft teilen sich vier Männer ein Pensionszimmer - während zwei arbeiten, schlafen die anderen beiden in den Betten.



