Frau Gesswein (Ingeborg Lapsien), eine Dame mittleren Alters, auffällig herausgeputzt, hat sich in der "Eberburg" einquartiert. Als sie mit Trude Maiwald die Kirche geht, bleibt ihr Erscheinen nicht ohne Wirkung. Herr Stutz zum Beispiel verstummt mitten im Gesang und sucht unauffällig das Weite - nicht ohne Grund.
Leo Busche drängt es nach einer klärenden Aussprache mit Annemarie. Doch sie ist verschwunden, und Kempfert ist nicht bereit, Auskunft zu geben. In der Hoffnung, etwas über ihr Verbleiben zu erfahren, sucht Leo sogar Friedhelm Haug auf. Ihr ehemaliger Verlobter ist jedoch nicht gut auf Leo zu sprechen, trotzdem gibt er Leo den richtigen Hinweis. Aber Annemarie hat inzwischen in Ruhe über alles nachdenken können, und Leo muß einsehen, daß für ihn kein Weg mehr zu Annemarie führt.
Dannecker holt zu einer großen Geste aus: Er will das Werk Eberfeld, das er aus dem Konzern herausgelöst und wieder zu seinem alleinigen Eigentum gemacht hat, seinen Arbeitern schenken. In der Betriebsversammlung löst diese Ankündigung Aufregung aus. Jutta ist entsetzt, daß ihr Vater ihre Pläne auf so unvermutete Weise unterlaufen hat




