Zum 125. Jubiläum des Britannia Hospitals in London wird ein neuer Flügel eröffnet und die Königin Mutter als Gast erwartet. Doch das Krankenhaus hat einige Probleme: Vor seinen Türen protestieren Demonstranten gegen die Aufnahme eines afrikanischen Diktators, Teile des Personals streiken wegen der bevorzugten Behandlung von Privatpatienten, und der neue Professor Millar betreibt finstere Experimente mit Menschen. Eines seiner Opfer wird der Reporter Mick Travis. Dessen Versuch, eine Dokumentation über die zweifelhaften Methoden des Professors zu drehen, endet in Travis' Enthauptung. Doch der Professor hat noch mehr, was er der Öffentlichkeit vorstellen will.
Lindsay Anderson, einer der Protagonisten der "British New Wave" in den 50er und 60er Jahren, drehte "Britannia Hospital" als beißende Satire auf das britische Gesundheitssystem und die angespannte gesellschaftliche Stimmung im Großbritannien unter Margaret Thatcher. Der Film ist nach "If ..." (1968) und "Der Erfolgreiche" (1973) der dritte Teil einer Trilogie von Anderson und seinem Drehbuchautor David Sherwin über die Erlebnisse des von Malcolm McDowell gespielten Mick Travis. Mehrere Charaktere aus den beiden vorhergehenden Filmen tauchen hier wieder auf. "Britannia Hospital" lief 1982 im Wettbewerb in Cannes.




