Am 22. April 1961 kam es in Algier zu einem regierungsfeindlichen Putsch der im Januar 1961 gegründeten ultrakolonialistischen terroristischen Organisation der Geheimarmee und fünf französischen Generälen. Sie verhängten den Belagerungszustand über das Land. Eine parallele Aktion in der Hauptstadt Paris konnte gerade noch durch die Verhaftung vereitelt werden. Die "Generalrevolte" von Algier brach jedoch nach drei Tagen zusammen, da ihr die Mehrheit der Armee die Gefolgschaft verweigerte. Die sozusagen letzte Aktion der Ultras, um genauer zu sein der OAS, die schon fast als Verzweiflungstat bezeichnet werden kann, ereignete sich am Abend des 9. Septembers 1961. Die OAS verübte einen Bombenanschlag auf General de Gaulle, der nur durch einen technischen Defekt an Plastikbombe verschont wurde.




