Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg 1918 empfand ein Großteil der Deutschen die neue Republik als von den Siegern aufgezwungene Kriegsfolge. Die "goldenen Zwanziger" sorgten für die Illusion dauerhafter Stabilität. Der Traum endete im Oktober 1929 mit dem "Schwarzen Freitag" und dem Beginn der Weltwirtschaftskrise. In der Folge trieben Massenarbeitslosigkeit und bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen zwischen Nazis und Kommunisten die Demokratie ihrem Untergang zu.



